• Dalibor Ostojic

So erreichst du deine Fitness-Ziele

Aktualisiert: vor 1 Tag

Seine Fitnessziele zu erreichen, kann sich als überaus schwieriges Unterfangen herausstellen. Es erfordert neben Ausdauer, auch Beharrlichkeit und Selbstdisziplin.

Wenn du das nächste Mal einfach keine Lust auf Sport hast, bedenke, dass dies ein vollkommen menschlicher Prozess ist. Denn Fakt ist – unser Körper ist darauf gepolt, Energie zu sparen und die Dinge so einfach und gemütlich wie möglich anzugehen. Aus diesem Grund könnte es dir auch so schwer fallen, deine Fitness-Ziele zu realisieren.


Wir erklären dir, wie dir ein paar sportpsychologische Tipps dabei helfen können, nicht das Handtuch zu werfen, wenn es hart auf hart kommt.


Hier 7 Tipps, die dir dabei helfen, deinen inneren Schweinehund zu bekämpfen und deine Fitness Ziele zu erreichen.


 

1. Setze deine Ziele Schritt für Schritt

Du hast bestimmt ein übergreifendes Fitness-Ziel, das recht weit in der Zukunft liegt. Entweder ein bestimmter Abnehm-Vorsatz oder einfach der Wunsch sich fitter zu fühlen und auch dementsprechend auszusehen. Dabei kann es sich aber auch schon mal um einen Prozess von mehreren Monaten oder gar Jahren handeln.

Während solche übergeordneten Ziele recht einschüchternd und unfassbar weit erscheinen, sollte man eine Art Hierarchie von Zielen erstellen, und diese Schritt für Schritt abarbeiten. Als Unterstützung des Hauptziels müssen einige Ziele auf mittlerer Ebene festgelegt werden, die man auf dem Weg nach ganz oben erreichen muss.

Im Anschluss sollten unter den Zielen für die mittlere Ebene einige Prozessziele festgelegt werden. Dies können unter anderem die täglichen Läufe, Workouts und Trainingseinheiten sein.


2. Mach deine Prozessziele in Form von “Babyschritten”

Jeder Anfang ist schwer – keiner verlangt, dass du dich schon zu Beginn zwei Stunden lang im Gym abmühst. 20 Minuten reichen fürs Erste auch schon aus. Das ist allemal besser, als gar nicht zu trainieren.

Ziele erreichen wir am besten durch Gewohnheiten, weshalb es am effektivsten ist, sich durch Babyschritte nach oben zu arbeiten. Diesen sollte man sich für sechs Wochen widmen, bevor man überhaupt an etwas Größeres denkt.

Dabei ist es besonders wichtig, seine täglichen Erfolge zu dokumentieren. Diese Lorbeeren wirst du mit der Zeit auf keinen Fall mehr missen wollen – versprochen!


3. Finde heraus, wann du am motiviertesten bist!

Während viele Menschen dazu neigen, ihre Motivation künstlich zu steigern – sei es auch nur in Form von Motivationsvideos, raten Psychologen eher davon ab. Das wirkt nämlich vielleicht als kurzer Push, ändert aber das Verhalten nicht langfristig.


Finde stattdessen heraus, wann du dich am Tag am stärksten fühlst, und achte darauf, dass du deine Prozessziele zu dieser Tageszeit abarbeitest. Es gibt Morgenmenschen und Nachteulen – je nachdem, wann du am fittesten bist, solltest du auch sportlich aktiv sein.

4. Setze auf soziale Kontakte

Gemeinschaftssport hat seine Vor- und Nachteile. Aber sicher ist, dass du eher zu einem Fitness-Termin auftauchst, zu dem du dich mit anderen Leuten verabredet hast, als wenn du alleine trainieren gehst.


Das Gefühl, die anderen nicht hängen lassen zu wollen, treibt einen enorm an. Versuche es also einmal mit Sportarten, wie Tennis oder Fußball – bei denen du auf andere Teilnehmer angewiesen bist. Du wirst sehen – diese Trainingseinheit wirst du nicht so schnell auslassen.

5. Lerne, mit Rückschlägen umzugehen

Wenn du deine Ziele auch nur einigermaßen ehrgeizig gesteckt hast, kannst du dir sicher sein, dass der eine oder andere Rückschlag auf dich zukommt. Das kann beispielsweise in Form von Verletzungen oder Wettbewerbsverlust passieren.


Erfolg besteht aber darin, dass man genau in solchen Situationen wieder aufsteht und weitermacht. Deine innere Stimme wird versuchen, dich davon zu überzeugen, dass jeder Rückschlag entweder persönlich (“Ich bin nicht gut genug, um dieses Ziel zu erreichen”), permanent (“Es wird immer so schlecht laufen, wie jetzt”) oder allgemein (“Nichts funktioniert gerade jetzt”) ist. Dabei handelt es sich um eine natürliche mentale Negativität und einen Teil unseres Überlebensmechanismus.


Auf diese Weise hüteten sich schon unsere Vorfahren vor Gefahren, die sie das Leben kosten konnten. Rückschläge muss man immer als extern, temporär und spezifisch betrachten. Erinnere dich an deine Ziele und bestehe weiter.


6. Verlasse deine Komfortzone

Mit Baby-Fitness-Schritten sind zwar manchmal kurze, aber nicht unbedingt leichte Bestreben gemeint. Achte darauf, dass sich deine Prozessziele ausdehnen, sodass du deine Grenzen ständig neu austestest.


7. Belohne dich von Zeit zu Zeit!

Genauso wie du deine Sport-Einheiten des Öfteren verschoben hast, solltest du jetzt lernen, deine ablenkenden Fitness-Aktivitäten zu verschieben. Bekommst du beispielsweise Lust, dich vor die Glotze zu werfen, verschiebe diesen Wunsch.

Kommst du deinem Ziel aber etwas näher, erlaube dir von Zeit zu Zeit eine Belohnung. Das hast du jetzt wirklich verdient!


Ich hoffe du kannst hier den einen oder anderen Input für dich nutzen.


Ich wünsche die viel Spaß beim Umsetzen!


Sportliche Grüße dein Dali